Leon Aschenbrenner wurde durch die Taufe ein Kind Gottes

Familie Aschenbrenner mit Leon und Pfarrer Peter
Familie Aschenbrenner mit Leon und Pfarrer Peter

Am Sonntag taufte Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil in der Dreifaltigkeitskirche den kleinen Leon der Eltern Maximilian Aschenbrenner und Simone Gröller. Das Amt des Taufpaten übernahm Julia Aschenbrenner.

Pfarrer Peter begrüßte die Eltern, Patin und alle Angehörigen, die zu dieser Feier gekommen waren, besonders aber den neuen Erdenbürger Leon. Für unsere Kirche ist es ein freudiges Ereignis, ein neues Mitglied in unsere Gemeinschaft aufnehmen zu können. Wenn wir vor Gott stehen und Leon taufen, legen wir all unsere Wünsche in Gottes Hand, so die Worte des Priesters. Weiter: Wie wir alle wissen, ist Gott der Vater aller Kinder. Vor der Taufe lastet die Erbschuld auf der Seele, durch das Taufsakrament wird diese aber getilgt.

Die Eltern und die Patin bekennen als Stellvertreter des Täuflings den Glauben an Jesus Christus und versprechen eine christliche Erziehung des Kindes. Dazu gehört, Leon zu helfen, einen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Die Patin soll das Patenkind auf seinem Lebensweg begleiten. Gott unser Vater hat Jesus Christus gesandt: „Öffne Leon die Tür in die heilige Kirche. Stärke uns mit deinem Wort, dass wir den Weg zu dir finden“! Wie es im Evangelium unter anderem heißt „Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe“; das Gleiche geschieht mit Leon bei der Taufe. Ganz eindringlich appellierte der Geistliche an die Eltern, mit dem Kind in der Familie zu beten; leider ist das heute nicht mehr überall üblich. Dazu brachte er einen Vergleich zu Indien, wo täglich rund 40 Minuten in jeder christlichen Familie gebetet wird. Daraufhin vollzog Pfarrer Peter das eigentliche Taufsakrament. Zur Handlung erklärte er - hier nur auszugsweise – dass das äußere sichtbare Element der Taufe das Wasser ist. Es schenkt Kraft, zu heiligen. Da der Täufling in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen wird, wurden von allen Anwesenden die Heiligen in der Litanei, besonders aber der Namenspatron von Leon „Leonhard“, um ihre Fürbitte angerufen. Pfarrer Peter überreichte danach das weiße Kleid, das die unschuldige Reinheit symbolisiert. Im Anschluss entzündete Vater Maximilian die Taufkerze am Osterlicht.

Durch die Taufe ist Leon neu geboren und ein Kind Gottes geworden. Lesung und Fürbitten trug eine Verwandte des Täuflings vor. Abschließend segnete Pfarrer Peter einzeln Mutter, Vater, Patin und spendete allen anwesenden Gläubigen den kirchlichen Segen. (khp)

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