Lichtmessfeier mit Prozession in der Pfarrkirche

Die Kommunionkinder erzählen aus Jerusalem
Die Kommunionkinder erzählen aus Jerusalem

In einem feierlichen Gottesdienst beging die Pfarrei Grafenwiesen das Fest „Mariä Lichtmess“. Neben der normalen Kerzenweihe segnete Pfarrer Karl-Heinz Seidl an diesem Tag auch die Kerzen der fünf Erstkommunikanten, die vor dem Volksaltar aufgestellt waren. Am Schluss erteilte er allen Gläubigen den Blasiussegen.

„Licht macht Freude. Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch braucht zum Leben Licht“. Mit diesen Worten leitete Pfarrer Seidl die beeindruckende Messfeier ein. Aber es gibt auch Dunkelheit in der Welt. In den Kyrie-Rufen brachten die Kommunionkinder dies deutlich zum Ausdruck. Sie durften im Folgenden erzählen, wie Maria und Josef den kleinen Jesus in den Tempel nach Jerusalem brachten. Dort dankten sie Gott für die Geburt des Jesuskindes. Sie brachten zum Ausdruck, wie der greise Simeon und die Prophetin Hannah – so die Legende – in dem Kind den Heiland, das Licht der Welt, erkannten. Der Priester weiter: Und so wie Jesus das Licht ausströmte, spenden auch die Kerzen Licht. Nach der Segnung der Kerzen, im Besonderen der Kommunionkerzen, zog Pfarrer Seidl in einer Prozession mit allen Kindern durch das Gotteshaus. In seiner Predigt ging der Geistliche noch einmal ausführlich und in verständlicher Weise für die Kinder auf das Leben von Simeon und Hannah ein. Beide erahnten, dass mit dem Jesuskind das von Gott versprochene Heil gekommen war. Wir selber haben es in der Hand, Jesus in unserem Leben neu aufzunehmen, so der Priester.

Am Ende der Messfeier erteilte Pfarrer Karl-Heinz Seidl den Gläubigen den Blasiussegen; den Gedenktag des Heiligen begeht die Kirche am 3. Februar. Der Überlieferung nach hatte Blasius einen jungen Mann im Gefängnis, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, geheilt. Seitdem wird er als einer von den vierzehn Nothelfern bei Halskrankheiten angerufen. (hwp)

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