Maria Magdalena im Mittelpunkt des Gottesdienstes

Der Frauenbund gestaltete die Messe mit
Der Frauenbund gestaltete die Messe mit

Viele Gläubige aus Grafenwiesen durften am vergangenen Samstagabend einen besonderen Gottesdienst erleben. Papst Franziskus hat für den 22. Juli einen Gedenktag für Maria Magdalena, einer nahen Verwandten von Maria, der Mutter Jesu, ausgerufen. Diesen Tag hat der Papst aufgewertet und zum Apostelfest erhoben. Das bedeutet: Maria Magdalena hat in der Kirche den Rang einer Apostelin – übersetzt: einer Gesandten – weil Jesus sie am Ostermorgen zu den Jüngern gesandt hat. So hat Maria Magdalena als Erste die Botschaft von der Auferstehung Jesu überbracht.

Anstelle einer Predigt trugen die Vorstandsmitglieder des Katholischen Frauenbundes Marianne Seidl, Erna Aschenbrenner und Sabine Sturm die Geschichte von Maria Magdalena zur Verdeutlichung für die zahlreichen Kirchenbesucher vor. Die einführenden und überleitenden Texte dazu las die erste Vorsitzende Martina Wiesmeier. Der Kern der Geschichte: Maria Magdalena ist für uns eine starke Glaubensbotin. Sie soll ins Bewusstsein der Glaubenden gelangen, damit neues Leben in der Kirche wachsen kann. Mit einer Meditation über die Botschaft der Maria von Magdala endete der ergreifende Gottesdienst.

Die Messe umrahmte Joachim Bauer mit passenden Orgelklängen. (hwp)

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