Jonas Weber und Lukas Marcus Fassott gehören nun zur Glaubensgemeinschaft

Eltern, Paten und Täuflinge sowie Pfarrer Peter
Eltern, Paten und Täuflinge sowie Pfarrer Peter

Eine besonders beeindruckende Tauffeier durften am Sonntagnachmittag die Familien Weber und Fassott aus Grafenwiesen in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit erleben. Eine große Taufgesellschaft folgte dem Ruf der Kirchenglocken und wohnte der Tauffeier bei. Für Marion und Christian Weber als auch für Melanie und Andreas Fassott war es jeweils ihr zweites Kind, für das sie von der Kirche die Taufe erbaten. Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil begrüßte ganz herzlich die Eltern und Paten mit den Täuflingen und geleitete sie in die Kirche. Er erklärte, dass es für die Pfarrei Grafenwiesen eine große Freude sei, dass sie ihre Kinder Jonas und Lukas Marcus in die Kirche gebracht haben, um sie taufen zu lassen. Durch die Taufe werden beide in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Den Paten Monika Fassott und Angela Pritzl legte Pfarrer Peter ans Herz, die Täuflinge auf ihrem Weg zu begleiten, die Eltern zu unterstützen, mit den Kindern zu beten und ihnen zu helfen, einen Platz in der Kirche zu finden. Diese Kinder sollen einmal selbst auf den Ruf Jesu Christi antworten. Dazu brauchen sie unsere Mithilfe und Begleitung. Für diese Aufgabe stärke uns Jesus durch den Heiligen Geist.

Die Lesung trug Michael Traurig von der Familie Weber vor, während der Vater Andreas Fassott das Vortragen der Fürbitten übernahm. Anschließend taufte Pfarrer Peter die Kinder mit Wasser als Symbol dafür, dass aus dem Herzen Jesu Wasser floss. Der Priester weiter: Die Taufe ist vor allem ein großer Schritt zu der Beziehung zu Jesus Christus und vor allem ein neuer Anfang. Was heute beginnt, muss weitergeführt werden. Der Geistliche ging kurz auf die Bedeutung des Namens der beiden Täuflinge ein: Demnach ist Lukas ein griechischer Name und war ein Jünger Jesu. Das Fest des Heiligen Lukas wird am 18. Oktober begangen. Jonas feiert seinen Namenstag am 21. September und bedeutet in der hebräischen Version „Taube“. Im antiken Griechenland glaubte man, dass Vögel als Zeichen der Götter an die Menschen geschickt wurden. Nach den Fürbitten beteten die Anwesenden die Heiligenlitanei, in der im Besonderen die beiden Namenspatrone der Kinder Jonas und Lukas Marcus angerufen wurden. Nachdem alle Gläubigen gemeinsam ihren Glauben bekannten, taufte Pfarrer Peter die beiden Kinder und sprach zu ihnen „der allmächtige Gott hat euch von der Sündenlast befreit, aufgenommen in das Volk Gottes werdet ihr mit Chrisam gesalbt“. Schließlich erhielten die Täuflinge das weiße Kleid umgelegt mit den Worten: Das weiße Gewand sei euch ein Zeichen für diese Würde, bewahrt sie für das ewige Leben. Die Taufkerze wurde an der Osterkerze entzündet und den Eltern und Paten anvertraut. Zum Schluss segnete Pfarrer Peter einzeln die Eltern und Paten und allen Gläubigen erteilte er den kirchlichen Segen. (hwp)

zurück