Lukas Nazet nun ein Kind Gottes

Die Familie mit Täufling und Pfarrer Peter
Die Familie mit Täufling und Pfarrer Peter

„Wir feiern heut‘ ein Fest, weil Gott uns alle liebt…“, mit diesem Einführungslied eröffnete die Gruppe Clime Relaxed unter der Leitung und Solistin Magdalena Kolbeck, begleitet von Organist Roland Häring, die Tauffeier von Lukas Nazet. Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil empfing den Täufling Lukas, seine Eltern den Wirtschaftsinformatiker Wolfgang Bauer und die Anwältin Barbara Nazet, am Kircheneingang. Zusammen mit dem Paten, den Bruder des Vaters, Sebastian Bauer, erklärten sie dem Priester, dass sie von der Kirche für Lukas das Sakrament der Taufe begehren. Pfarrer Peter erläuterte, dass es für die ganze Gemeinde eine große Freude sei, Lukas als Gotteskind in die Gemeinschaft unserer Kirche aufzunehmen. Gott sagt zu Lukas: „Ich habe deinen Namen in meine Hand geschrieben, du gehörst mir“. Lesung und Fürbitten trug der Taufpate vor.

Pfarrer Peter betonte unter anderem in seiner Ansprache an die Eltern gerichtet, dass sie ihrem Kind lernen sollen, Gott zu lieben, mit ihm zu beten und seinen Platz in der Kirche zu finden. Zu dem Paten gewandt bat er, das Patenkind auf dem Lebensweg zu begleiten und ihm zu helfen, den Weg in die Gemeinschaft der Kirche zu finden. Da das Kind einmal selbst auf den Ruf Jesus Christus antworten soll, braucht es unsere Mithilfe und Begleitung. Dazu stärke uns Gott durch seinen Heiligen Geist. Mit der Taufe nämlich nimmt das göttliche Leben in Lukas seinen Anfang. Man kann es vergleichen mit einem Samenkorn, das wachsen soll.

Nach der Heiligenlitanei, in der besonders der Namenspatron von Lukas angerufen wurde, vollzog der Priester das Sakrament der Heiligen Taufe mit dem Weihwasser, Chrisam, dem weißen Kleid und der Taufkerze, die der Vater des Täuflings an der Osterkerze entzündete.

Einzeln segnete Pfarrer Peter am Schluss der feierlichen Handlung die Mutter, den Vater, den Paten und die anwesende Taufgesellschaft.

Sebastian Bauer, Taufpate, drückte nach den Schlussworten des Geistlichen auf eine besonders beeindruckende Art und Weise in einer Meditation seine Gedanken über die Taufe aus und las die verschiedenen Segenswünsche, die zum tieferen Nachdenken anregten, vor. So hieß es unter anderem: Ich wünsche dir Gottes Segen durch den Vater, Sohn und Geist oder ich wünsche dir Freunde, die dich tragen und ähnliche. Im Gutshof in Simpering fand anschließend die Feier mit der ganzen Taufgesellschaft ihren Abschluss. (hwp)

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