Weihnachten in Grafenwiesen

Die Krippe am Marienaltar
Die Krippe am Marienaltar

Die Gläubigen aus Grafenwiesen durften an den Weihnachtsfeiertagen besinnliche Gottesdienste in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit mitfeiern. Diejenigen, die keine Möglichkeit hatten, den Gottesdienst zu besuchen, konnten die Messen per Livestream im Internet verfolgen. Für die musikalische Umrahmung sorgte PGR-Sprecher und Kantor Joachim Bauer mit den Sängern Rudi Kolbeck, Magdalena Kolbeck und Resi Stöger. Für den herrlichen Blumenschmuck war Juliane Bauer mit ihrem Team verantwortlich. Ein wunderbar dekorierter Christbaum begrüßte die Kirchenbesucher. Die von Rudi Kolbeck gestaltete Krippe ziert den Marienaltar mit der Heilligen Familie.

Pater Georg eröffnete die Christmette am Heiligen Abend und erinnerte daran, dass Gott vor rund 2000 Jahren durch die Geburt seines Sohnes Licht in die Dunkelheit gebracht hat. Zum Gloria ertönten die Glocken und kündeten von der Frohen Botschaft in Bethlehem. Weihnachten nennen viele das Fest der Liebe, so der Geistliche. „Lieben“ bedeutet „gut heißen“ und so heißt Gott das Leben von Anfang an gut. Unser Gott der Liebe beschenkt uns mit der Botschaft „Der Heiland ist in der Stadt Bethlehem geboren“. Dies sei ein großes Geschenk im Leben mit Menschen, auf die wir uns verlassen können und tragen helfen, wenn es hart wird. Pater Georg führte dazu Beispiele an, so etwa wenn ich sage „Ich mag Dich“ oder bei Hochzeiten und Geburten von Kindern. Auch wir können uns auf Gott verlassen, der uns all diese Menschen geschenkt hat. An Weihnachten feiern wir das schönste Gefühl und gleichzeitig das Geschenk im Leben „Wir werden geliebt“, so die Ausführungen von Pater Georg.

Die festliche Weihnachtsmesse am Samstag zelebrierte Monsignore Pfarrer Dr. Johann Tauer. In seiner Predigt führte er unter anderem aus, wie gut es ist, wenn man andere beschenken kann. Wenn man anderen eine Freude macht, kann man den Leuten wenigstens für kurze Zeit Sorgen und Nöte vergessen lassen. Das wertvollste und bedeutendste Geschenk aller Zeiten kostet nichts, es wird von Gott gebracht. Dies ist der Grund, warum wir Weihnachten feiern, so Pfarrer Tauer. Er fuhr fort: Um dieses kostbare Geschenk wüssten jedoch viele nicht, öffnen es nicht oder öffnen es und können damit nichts anfangen. Sein Wunsch an alle: „Sich von Gott beschenken zu lassen“.

Am Sonntag feierte Pater Georg mit den Gläubigen das Fest der Heiligen Familie. Er führte aus, dass Eltern ihre Aufgabe gut gelöst haben, wenn sie ihre Kinder zu selbstbewussten Menschen erzogen haben und ihre Positionen behaupten dürfen. Dazu gehört ebenso das Streiten. Auch die Versöhnung sollten sie gelernt haben. Maria und Josef hätten dies mit Jesus vorgelebt.

In Erinnerung an den Apostel Johannes nahm der Geistliche die Segnung des Johannesweines vor.

Die beiden Geistlichen bedankten sich abschließend sehr herzlich bei den Gottesdienstbesuchern für das Mitfeiern und allen Helfern und Mitwirkenden, die zum Gelingen der Messen beigetragen haben. (hwp)

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