Pfarrei begeht Patrozinium

Der pr├Ąchtige Kirtabaum schm├╝ckt die Dorfmitte
Der pr├Ąchtige Kirtabaum schm├╝ckt die Dorfmitte

Schon seit vielen Jahren feiert Grafenwiesen sein Patrozinium am ersten Sonntag nach Pfingsten und verbindet damit ein zweitägiges Pfarrfest. Fest verankert ist darin auch das Aufstellen des Kirtabaumes. Doch in diesem Jahr kam wegen Corona nun schon zum zweiten Mal alles anders. Das Pfarrfest musste gänzlich ausfallen. Der Kirtabaum wurde nicht von starken Burschen der Vereine aufgestellt, sondern von einem Lader und einem Stapler von Andreas Miethaner und Mario Kauer. Den 35 Meter langen Baum stiftete bereits im Vorjahr Bürgermeister Josef Häring, die Spitze in diesem Jahr Mario Kauer. Der erkrankte Bürgermeister ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen und war persönlich anwesend. Martin Kolbeck, Josef Wittmann jun., Roland Sußbauer, Stephan Wagner, Christian Aigner und Xaver Kroner haben den Baum wunderschön hergerichtet. Im Nu war der Baum unter Federführung dieser Feuerwehrmitglieder aufgestellt. Auch die Wappen brachte man gleich an. Nun schaut der hohe Riese stolz über die Dächer von Grafenwiesen. Am Abend hätte sich eigentlich der Brauch des „Kirtazamtrongs“ angeschlossen. Aus dem Plan der Dorfjugend, vor den Häusern lagernde Gegenstände einzusammeln und am Dorfplatz abzuladen, wurde allerdings nichts. Wohl wegen der Corona-Ausnahmeregelungen wurde das Ganze von Amtswegen verhindert. Trotz der Absage aller Festlichkeiten und Umzüge konnte am Sonntag der Patroziniumsgottesdienst abgehalten werden. Die Kirche war herrlich geschmückt. Es fehlte nicht an Würde und Festlichkeit. Die feierliche Messe zum Patrozinium am Sonntagvormittag zelebrierte Pfarrer Dr. Johann Tauer. Den Verantwortlichen der Pfarrei war es ein echtes Anliegen, den Kirta wiederum so traditionell wie möglich zu begehen. Trotz der Corona-Vorgaben entsendeten die Vereine jeweils mehrere Vertreter in Uniform und Tracht. Der Seelsorger stellte in seiner Predigt fest, dass Grafenwiesen ein Sinnbild für die Heilige Dreifaltigkeit sei, dies könne man an den drei Deckenfresken und am Hochaltar ablesen. Die Lesung übernahm Erna Aschenbrenner, Joachim Bauer das musikalische Spiel an der Orgel. (hwp)

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