Dankgottesdienst der Jubel-Ehepaare

Die Ehejubilare 2021 aus Grafenwiesen
Die Ehejubilare 2021 aus Grafenwiesen

Einmal im Jahr lädt die Pfarrei Grafenwiesen die Ehejubilare zum Dankgottesdienst in die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit ein. Die Paare sagen Gott „Danke“ für viele Jahre gegenseitiger Wertschätzung und bitten den Priester um den besonderen Jubiläumssegen. Am vergangenen Sonntag feierte Monsignore Pfarrer Dr. Johann Tauer zusammen mit den Pfarrangehörigen und den fünf Jubelpaaren den feierlichen Gottesdienst; er sprach dabei seine persönlichen Glückwünsche wie auch die der Gläubigen aus. Denn: Die Ehe ist ein Zeugnis des Glaubens.

25 Jahre sind verheiratet: Karin und Martin Kolbeck sowie Claudia und Günther Seidl. 50 Jahre gehen den gemeinsamen Lebensweg: Christa und Alois Nirschl, Rosi und Siegfried Steger, Margit und Josef Huber.

Das im Anschluss an die feierliche Messe sonst übliche Essen im Pfarrheim mit Begegnung musste infolge fehlender, geeigneter Räumlichkeiten zur Beachtung der Corona-Regeln entfallen. Abschließend überreichte Pfarrer Tauer den Jubelpaaren das Büchlein „Geschichte einer Seele“ mit Aufzeichnungen der Heiligen Therese von Lisieux, während er die Jubelbräute mit einer außergewöhnlich schönen, langstieligen Rose bedachte.

In seiner Ansprache erklärte der Geistliche ausführlich das Wort „Dienen“, das auch im Zusammenleben der Jubelpaare eine wichtige, wesentliche Rolle spielt. So heißt es im Sonntags-Evangelium nach Markus unter anderem „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“. Auch in der Eucharistie macht sich Jesus klein, um bei uns einzukehren. „Macht ausüben“, „Etwas sein“, wer möchte das nicht? Der Mensch strebe nach Macht. Jesus sagte beispielsweise: „Wer von euch groß sein will, der soll der Diener aller sein“. Dies gelte auch für die Ehe, wenn beide Partner zugleich Recht haben wollen und keiner dem anderen Recht geben will, wo dies möglich ist, so Pfarrer Tauer.

Den Gottesdienst umrahmte Joachim Bauer mit Solo- und Volksgesang und Orgelspiel und verlieh damit dem Gottesdienst eine besondere Note. (hwp)

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