Das Jahr 2021 feierlich verabschiedet

Pater Georg zelebrierte den Jahresschlussgottesdienst
Pater Georg zelebrierte den Jahresschlussgottesdienst

Die Pfarrei Grafenwiesen schließt das laufende Jahr jeweils mit einem Festgottesdienst ab, in dem auch Rückschau über die vergangenen zwölf Monate gehalten wird. Demnach wurden elf Kinder getauft, zwei empfingen die Erstkommunion, siebzehn erhielten das Sakrament der Firmung. In den Fürbitten trug Frauenbundvorsitzende Martina Wiesmeier unter anderem die Gebete für die Kranken und älteren Menschen, für diejenigen Paare, die schon viele Jahre gemeinsam durchs Leben gehen und für die Menschen, die nicht mehr an Gottesdiensten in der Pfarrei teilnehmen können, für die neunzehn Verstorbenen und schließlich für die siebzehn Personen, die im letzten Jahr aus der Kirche ausgetreten sind, vor.

Mit dem Lied „Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt sei Dank und Lob gesungen“, eröffneten Solosänger (und gleichzeitig verantwortlich für das Orgelspiel) Joachim Bauer, mit den Sängern Rudi Kolbeck, Resi Stöger und Magdalena Kolbeck den feierlichen Gottesdienst und verliehen ihm eine besondere Note. Pater Georg erklärte dazu, dass wir hier Gott für das Vergangene danken und um Beistand für das Künftige bitten. Das alte Jahr geben wir ihm zurück, er schenkt uns das neue, in das wir mit Hoffnung und Spannung, aber auch mit Sorgen und Ängsten, gehen. Wir können auf Jesus vertrauen, der sagte und uns versprochen hat: „Ich bin bei euch alle Tage“.

In seiner Predigt verwies Pater Georg auf die Gottesmutter Maria, die alles in ihrem Herzen aufbewahrt habe. Machen wir es ihr nach, legte Pater Georg den Anwesenden nahe. Bewahren wir das Gute von 2021 im Herzen, vertrauen wir all das Dunkle, das Leid, die Überforderung, Gott an. Das Jahr 2021 gibt es nicht mehr, nur noch in unserer Erinnerung. Maria sei sehr aufmerksam gewesen. Möge uns Gott helfen, nach den vielen Einschränkungen im vergangenen Jahr neu leben zu können. Denken wir daran, dass wir nun das Jahr 2022 vor uns haben. Gott hat einst mit Maria, der Mutter seines Sohnes, einen Neuanfang gemacht, sie wird uns helfen, dass auch wir einen Neuanfang schaffen. Maria war eine sehr aufmerksame Frau, die nicht oberflächlich durchs Leben ging. Es rührte ihr Herz und es war ihr nicht egal, was um sie herum geschah. Sie sehe dies auch jetzt, so die Worte von Pater Georg. Es lohne sich, auf Maria zu schauen, die die Not der Menschen sieht und ihren Sohn um Barmherzigkeit bittet. Gott wird uns helfen, wache Menschen sein zu können.

Abschließend sprach Pater Georg allen Gottesdienstbesuchern ein herzliches „Danke“ aus für das Mitfeiern und den Sängern für die festliche Gestaltung; er wünschte allen einen gesegneten Beginn des neuen Jahres. Übrigens: Kirchenpfleger Helmut Nagler sorgte für die Übertragung der Messe im Internet via Livestream über YouTube. (hwp)

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