Fünf neue Minis in Grafenwiesen

Strahlende Gesichter am Christkönigstag
Strahlende Gesichter am Christkönigstag

Voller Erwartung und mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht zogen am vergangenen Sonntag fünf „neue Ministranten“ in die Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit ein. Anhaltendes Glockengeläut empfing den Einzug, begleitet von Monsignore Dr. Johann Tauer, den übrigen Minis und anhaltenden Tönen auf der Orgel von Joachim Bauer.

Freude herrschte vor allem bei Pfarrer Tauer über die vollzählige Anwesenheit der Messdiener, denn die Ministrantenaufnahme musste letzte Woche krankheitsbedingt auf dieses Wochenende verschoben werden. Die Freude des Geistlichen war umso größer, da sich mehr als 50 Prozent aus den Reihen der acht Kommunionkinder für den Ministrantendienst entschieden haben. Dafür gebührt dem Oberministranten Luis Nagler und seinen Helfern ein großes Dankeschön, insbesondere für das Einlernen, so der Priester.

In den feierlichen Gottesdienst waren die Minis voll eingebunden. Einzeln lasen sie andächtig die Fürbitten. Zum Glaubensbekenntnis scharten sich alle um Pfarrer Tauer vor dem Hauptaltar und demonstrierten so vor Gott „die Glaubensgemeinschaft“.

Als neue Ministranten erhielten aus der Hand von Johann Tauer Felix Bauer, Anna-Lena Breu, Julian Eiser, Kilian Gschwendner und Maximilian Simmel die gesegnete Plakette, Wissenswertes in Form von einem Heftchen und den Ausweis. Der Priester sagte dabei den Satz: „Lass uns unseren Dienst freudig verrichten und ernst nehmen“.

Zu Beginn seiner Predigt erläuterte Pfarrer Tauer den Begriff „Ministrant“ beziehungsweise „Minister“; beide Wörter sind an das Lateinische angelehnt und bedeuten „Diener“. Ministranten sind also Diener der Kirche und damit auch Diener Gottes sowie zum Beispiel unsere Minister Diener des Volkes sind. In seiner Ansprache ging der Priester auf das Lukas-Evangelium ein und zitierte daraus: Der Gedanke „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst“, war der Leit-Vers in diesem Evangelium am Christkönigssonntag. Am Kreuzigungstag verhöhnte einer der Verbrecher Jesus, er solle sich doch selbst retten. Der andere wies ihn scharf zurecht. „Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten. Dieser aber hat nichts Unrechtes getan“. Nach dem zuvor genannten Leitgedanken antwortete Jesus dem Verbrecher: „Amen, ich sage Dir: Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein.“

Nach dem eucharistischen Segen und dem Dank an die Ministranten verwies Pfarrer Tauer an die im Anschluss beginnende ewige Anbetung am diesjährigen Christkönigstag und wiederholte die Einladung zum Gebet. Zur Anbetung und zur Aussetzung des Allerheiligsten auf dem Volksaltar waren den ganzen Tag brennende Kerzen aufgestellt und brachten Licht in die Herzen der Gläubigen.

Für die Minis wird die festliche Gestaltung des Gottesdienstes zur Neuaufnahme lange in guter Erinnerung bleiben. (hwp)

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