PGR spendet an Pfarrer Peter

PGR übergibt Spende an Pfarrer Peter
PGR übergibt Spende an Pfarrer Peter

Am heutigen Montag macht sich Dr. Peter Chettaniyil, seit 2012 Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft Rimbach mit Expositur Zenching und Grafenwiesen, wieder auf nach Indien in seinen alljährlichen Heimaturlaub. Ujjain, die 18000 Quadratkilometer große, in Zentralindien gelegene Heimatdiözese von Pfarrer Peter, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Am 17. November steht hier ein großes Fest an. Der amtierende Bischof von Ujjain, Eparch Sebastian Vadakel, konnte in diesem Jahr bereits als Gast in der Gemeinde Grafenwiesen willkommen geheißen und zum „goldenen“ Jubiläum beglückwünscht werden. Der Missionsdiözese Ujjain gehört auch das 2004 von Pfarrer Peter mitgegründete Betreuungszentrum „Saathi“ an. Das „Saathi care home“ ist ein Institut, in dem Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert bzw. an AIDS erkrankt sind, unterstützt, behandelt, beraten, beherbergt, erzogen und rehabilitiert werden. Besonders gekümmert wird sich hier um von AIDS betroffene Kinder. Nach wie vor betreut Pfarrer Peter die Einrichtung mit. Es hat sich mittlerweile schon zu einer Art Tradition gemauert, dass der Pfarrgemeinderat Grafenwiesen den im Pfarrhof der Regentalgemeinde wohnenden Priester vor seiner Abreise jeweils mit einer Spende für die Missionsarbeit bedenkt. In diesem Jahr wurde jedoch der südwestindische Bundesstaat Kerala, in dem Pfarrer Peter geboren wurde, von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Die „Jahrhundertflut“ kostete mehreren hundert Menschen das Leben und machte tausende obdachlos. Am Freitag nach der Abendmesse zu Allerseelen war es Pfarrgemeinderatssprecher Joachim Bauer vorbehalten, dem Geistlichen im Namen des kirchlichen Laiengremiums einen Spendenobolus in Höhe von 500 Euro zur Unterstützung des Betreuungszentrums „Saathi“ sowie als Beitrag zur Notlinderung in Kerala zu übergeben. Die Aufteilung des Betrages legte Bauer in das Ermessen von Pfarrer Peter. Dieser freute sich sehr über die Spende und sprach gerührt an die Adresse des Pfarrgemeinderates ein „herzliches Vergelt’s Gott“ aus. (Gmeinwieser)

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