Totengedenken an Allerheiligen und Allerseelen

Pfarrer Peter segnet die Gräber
Pfarrer Peter segnet die Gräber

„Einmal im Jahr kommen wir zusammen, um unserer Verstorbenen zu gedenken. Wir erinnern uns an Menschen, die wir gekannt haben und denen wir vielleicht nahe standen. Trauer mischt sich mit Dankbarkeit“, so die einführenden Worte von Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil beim Allerseelengottesdienst. Bereits am Donnerstagvormittag feierte Monsignore Dr. Johann Tauer mit den Pfarrangehörigen in Grafenwiesen das Hochfest „Allerheiligen“. Er erinnerte daran, dass zu den Heiligen auch diejenigen gehören, die nicht heiliggesprochen sind und im Verborgenen gelebt haben und zur Vollendung gelangten; dies sagt auch das Evangelium. Kurz stellte er den Unterschied zwischen Allerheiligen und Allerseelen dar – so sei auch das Totengedenken mit Friedhofsgang an Allerheiligen praktisch vorgezogen.

Am Nachmittag versammelten sich zunächst viele Gläubige in der Pfarrkirche, beteten den Rosenkranz und anschließend die Allerseelenandacht. Pfarrer Peter verlas die Namen der 17 Verstorbenen seit November des letzten Jahres, während ihnen die Gläubigen das fürbittende Gebet schenkten. Für jeden wurde jeweils eine Kerze entzündet. Der Priester stellte über seine Ansprache das Gebet „Ave Maria“ zur Gottesmutter mit der Bitte um einen guten Tod. Damit gemeint ist der Passus „bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes“. Bevor sich die Gläubigen auf dem Friedhof vor den Gräbern ihrer Angehörigen versammelten, erteilte Pfarrer Peter den eucharistischen Segen. Nach den gesungenen Fürbitten des Männerchores vor dem großen Friedhofskreuz besprengte der Geistliche die Gräber mit Weihwasser und segnete sie. (hwp)

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