Wir alle sollen Samariter sein

Sie spielten die Geschichte vom guten Samariter
Sie spielten die Geschichte vom guten Samariter

Nach der biblischen Erzählung (Evangelium des barmherzigen Samariters) spielten am vergangenen Sonntag im Familiengottesdienst die Kinder die „Räubergeschichte“ – wie sie es nannten – nach. Monsignore Pfarrer Dr. Tauer hatte die Geschichte den Schülern in den Schülermessen nahegebracht. In der ihnen in einer sehr lockeren Atmosphäre vermittelten Texte fiel den Buben und Mädchen das Lernen nicht schwer. Dies nahmen auch die Eltern der Kinder und die erwachsenen Anwesenden dankend zur Kenntnis. Petra Gschwendner trug die Lesung vor und Joachim Bauer begleitete die schwungvollen Lieder auf dem Keyboard.

Spielerisch stellten die Kinder anstelle einer Predigt das Evangelium vom barmherzigen Samariter nach. Demnach überfielen Räuber einen Reisenden, schlugen und beraubten ihn. Nach und nach kamen ein Priester und ein Levit, ließen ihn liegen und kümmerten sich nicht um ihn. Später kam ein Samariter des Weges, stieg von seinem Esel und verband ihm seine Wunden. Danach lud er ihn auf den Esel, brachte ihn in eine Herberge und versorgte seine Wunden mit Öl und Wein. Er ließ dem Wirt zwei Denare zurück und falls er noch Geld brauche, würde auf dem Rückweg die Schulden bezahlen. Das Fazit der Geschichte, die die Kinder eindrucksvoll spielten: wir alle sollten uns in Nächstenliebe üben.

Zum gemeinsam gesungenen Vaterunser versammelten sich die Kids im Altarraum und reichten sich die Hände. Mit dem Wunsch, nach dem heute gehörten Evangelium zu leben, entließ Pfarrer Tauer die Gläubigen in den Sonntag. (hwp)

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