Weihnachten in Grafenwiesen

Die Krippenandacht war wieder wunderschön
Die Krippenandacht war wieder wunderschön

Viele Pfarrangehörige, Kinder und Gläubige, feierten am Heiligen Abend in der Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Grafenwiesen gemeinsam eine Kinderandacht. Dabei gaben die Darsteller ihr Bestes.

Bei dem Spiel drehte sich alles um den Esel, der in einem Stall wohnte. Es stellte sich nun die Frage, ob und wie man den Kindern erzählen sollte, was damals geschah. In jener Zeit galt nämlich der Befehl von Kaiser Augustus, dass alle Bewohner des römischen Reiches in Steuerlisten eingetragen werden sollten. So machte sich jeder auf den Weg in die Heimat seiner Vorfahren, auch Josef und Maria, die ein Kind erwartete. In Betlehem suchte Josef für sich und Maria eine Unterkunft zum Schlafen. Doch das war nicht einfach. Überall erhielten sie abweisende Antworten. Maria klagte jammernd: Ob wir überhaupt einen Platz finden? Doch endlich! Ein Kind wies ihnen den Weg zu einem Stall. Dort angekommen, brachte Maria ihren Sohn Jesus zur Welt. Als Bettchen diente eine bereitstehende Krippe. An den Esel tauchte nun die Frage auf, was er sich wohl gedacht hat? Sie selbst fanden es schön, dass in seinem Stall das Jesuskind geboren wurde. Zunächst kam bei ihm aber keine Freude auf, denn keiner hatte ihm etwas gesagt.

Engelsstimmen stimmten in ein Lied ein und begleiteten den Einzug. Die Regie-Führer Annemarie und Alicia Dachs, Ramona Steger und Karin Greisinger wurden mit Beifallsstürmen überhäuft und erhielt ein Riesen-Dankeschön für ihren Einsatz. Auch die Kinder waren großartig in ihrem Vortrag und ernteten Beifallsstürme. Der Esel meinte: Das war unbeschreiblich schön! Da strömten die Hirten in meinen Stall, knieten sich nieder und beteten das Kind an, brachten Geschenke, ein warmes Fell und Kerzen für die dunkle Nacht und einen Krug Milch. Der Esel weiter: So dankbare Menschen wie die Hirten habe ich noch nie gesehen. Plötzlich bin ich ganz rot geworden! Der große Gott in meinem Stall ist ein kleiner Mensch geworden und ich hatte nichts anderes zu tun, als mich zu ärgern und sie anzumotzen. Au Mann, bin ich ein Esel! Ein richtiger Esel!

Auch die Christmette an Heiligabend war sehr gut besucht, der Männerchor unter der Leitung von Joachim Bauer umrahmte die Mette musikalisch. Die Kinderandacht und die Christmette sowie die Messe am zweiten Weihnachtstag zelebrierte Pater Georg, den Gottesdienst am ersten Weihnachtstag gestaltete Pfarrer Dr. Johann Tauer und bezog sich in seiner Predigt auf das gehörte Evangelium. Die Ministranten verkauften an Heiligabend Friedenslichtkerzen mit dem Friedenslicht aus Betlehem. (hwp)

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