Totenbrettgruppe vor der Pfarrkirche


Ein alter Brauch im Bayerischen Wald war es, das Brett, auf dem die Verstorbenen zu Hause bis zu ihrer Beerdigung aufgebahrt waren, mit Namen und Geburts- und Sterbedatum sowie mit einem Gebet versehen neben einem Wegkreuz an markanten Plätzen entlang der Wege und Straßen aufzustellen. Totenbretter sollten an die verstorbenen Angehörigen erinnern und den Vorübergehenden zum Gebete für sie auffordern. Der Trachtenverein Grafenwiesen hat diese alte Tradition der Volksfrömmigkeit wieder aufgegriffen und für seine verstorbenen Mitglieder eine Totenbrettergruppe an der Friedhofsmauer aufgestellt. Diese Totenbretter bilden zusammen mit dem Kriegerdenkmal ein würdiges Ensemble am Eingang des Grafenwiesener Friedhofs.
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